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[Juni 2006]

Mehr Blickwinkel pro Minute
Ăśber 75 Filme im Programm des 9. EthnoFilmfests Berlin

Das 9. EthnoFilmfest wird vom 13. bis 16. Juli 2006 unter dem Motto „Im Rausch der Wirklichkeiten“ wieder junge Filme aus den verschiedensten Regionen und Genres zeigen, die das Publikum auf eine spannende Reise in fremde, aber auch die eigene Kultur mitnehmen.

Das EthnoFilmfest präsentierte sich 1996 erstmals seinem Publikum am Ethnologischen Museum Berlin und wurde über die Jahre zu einer festen Größe in der Kulturlandschaft der Hauptstadt. Jeden Sommer werden an einem langen Wochenende Spiel-, Kurz-, Animations- sowie Experimentalfilme und nicht nur klassische Dokumentationen gezeigt, die auf erfrischende Weise Kulturverständnis vermitteln. Filmbegeisterte Ethnologie-Studierende der Berliner Universitäten haben seit seiner Gründung entscheidenden Anteil an der Organisation und Durchführung des Festivals, das auch eine Plattform für jungen ethnologischen Film ist. Neben der lebendigen Präsentation internationaler Filmkultur schafft das EthnoFilmfest Raum für interkulturelle Begegnungen und Austausch: Den Besuchern bieten sich viele Gelegenheiten zu Gesprächen untereinander, aber auch mit Künstlern, Filmschaffenden und Experten.

Breite Programmpalette – Höhepunkte
Das facettenreiche Programm des 9. EthnoFilmfestes Berlin umfasst über 75 Dokumentationen, Spiel-, Experimental- und Animationsfilme aus aller Welt. Auch thematisch bietet sich dem Publikum ein breites Spektrum. So zeigt die sehr persönliche britische Dokumentation The Liberace of Baghdad die Lebensrealität eines freigeistigen Pianisten im besetzten Bagdad, während der skurrile estnische Animationsfilm Frank ja Wendy mit viel schwarzem Humor spielt. Zwei „Superagenten“ im Einsatz gegen die ganze Welt, gegen die zusammenbrechenden USA nach dem Irak-Krieg und genauso gegen neofaschistische Zwerge. Der feinfühlige niederländische Spielfilm Paradise Girls dagegen zeichnet am Beispiel dreier junger Frauen aus Japan, Holland und Hongkong das Porträt einer Generation: Ihrer aller ursprünglich sorglose Existenzen sind von Männern erschüttert worden, ihre individuellen Reaktionen zeigen jedoch ihre Liebe zum Leben. Der preisgekrönte Dokumentarfilm The Angelmakers bietet faszinierende Einblicke in das erinnerte und heutige Zusammenleben in einem ungarischen Dorf, in dem 1929 fünf Frauen ihre Ehemänner mit Arsen vergiftet haben. Es musste einfach sein…Ganz anders ist Panarom, ein niederländischer Film von Kindern für Kinder, dessen Untertitel eine Vorlesefee auch für die Kleinsten verständlich machen wird.

In diesem Jahr steht mit Senegal die Heimat des westafrikanischen Art-House-Kinos im Mittelpunkt des Festivals. Ein besonderer Fokus ist dem Leben der Roma aus Osteuropa und den Besonderheiten ihrer Kultur gewidmet.

Die Besucher haben während des gesamten Festivals die Möglichkeit, mit Filmemachern über ihre Werke zu diskutieren und den Publikumspreis zu vergeben. Damit nehmen sie an einem Gewinnspiel teil, bei dem in praktischer Ethnologie Kurztrips in europäische Hauptstädte verlost werden.


[Februar 2006]

„Im Rausch der Wirklichkeiten“
9. EthnoFilmfest Berlin
13.07. - 16.07.2006
im Ethnologisches Museum Dahlem

Von Spaziergängen auf fremden Pfaden und visuellen Leidenschaften

Das EthnoFilmfest Berlin startet in die 9. Runde und bietet Glanzlichter des internationalen Ethnofilms: Länderschwerpunkt Senegal – Fokus Roma

Vom 13. bis 16. Juli 2006 bietet das EthnoFilmfest Berlin unter dem Motto „Im Rausch der Wirklichkeiten“ bereits zum 9. Mal faszinierende Einblicke in eigene und fremde Lebenswelten. Auf drei Kinoleinwänden des Ethnologischen Museums Berlin werden über 80 nationale und internationale Filme zu sehen sein. Das Program umfasst nicht nur Dokumentarfilme, sondern auch Spielfilme, Experimentalfilme und Kurzfilme.

Schwerpunkt Senegal
Im Mittelpunkt des Festivals steht in diesem Jahr Senegal: Angesichts der Originalität, der Experimentierfreude und des Humors vieler senegalesischer> Filmemacher widmen wir uns diesem Land mit einem ausgewählten Spektrum der Filmkunst: Ein Highlight ist Cheikh Ndiayes rhythmusgeladenes Spielfilmdebüt „L`appel des arènes“, in dem der 17-jährige Kampfsportler Nalla in einer männlichen Parallelwelt Senegals um Anerkennung ringt. Ein anderes Highlight ist der live-Auftritt der senegalesischen Rapperin Sister Fa und eine Reihe von Dokumentarfilmen aus der Hiphop-Szene Dakkars.

Fokus Roma
Ein weiterer Schwerpunkt des 9. EthnoFilmfestes wird eine Filmreihe zum Leben der Roma sein. Ein ungarisches „Tanzhaus“ mit all seinem Ambiente und eine Ausstellung ergänzen den Fokus Roma.

Mit seinem einzigartigen Profil hat sich das EthnoFilmfest zu einem Markenzeichen der Berliner Festivallandschaft entwickelt. So besuchten das Festival im vergangenen Jahr über 2500 Filmbegeisterte. Das EthnoFilmfest sieht sich als junges Festival, das beim Publikum auf erfrischende Weise das Interesse für andere Kulturen und Lebensweisen weckt. Die Veranstalter legen dabei nicht nur auf eine lebendige Präsentation internationaler Filmkultur Wert, sondern wollen einen Raum für interkulturelle Begegnungen und Austausch schaffen.

 

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